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Artists in Residence 2021

Ezgi Erol und Donja Nasseri sind die diesjährigen Teilnehmerinnen des Residency-Programms von DOCK 20, S‑MAK und dem Druckwerk Lustenau. Vom 26. Juli bis 3. September 2021 leben die beiden in Lustenau und erarbeiten Positionen zum Postmigrantischen als Beiträge für die Ausstellung „This must be my place. The Other is Us.“ im DOCK 20.

Beitrag via DOCK 20:

Ezgi Erol ist Künstlerin. Ihre interdisziplinäre Praxis umfasst Installation, Video, Recherche, Essay, redaktionelle und kuratorische Arbeit. Auf Basis historischer Ereignisse, persönlicher Archive und zeitgenössischer Entwicklungen erforscht sie Fragen von Gedächtnis, Intersektionalität und Migration. Ihre Arbeiten entfalten sich zwischen Räumen, Objekten und Körpern und beschäftigen sich mit Bedeutungs-Verschiebungen von Orten und ihrem sozialen Gefüge. Die fragmentarischen Narrative und Bilder der Künstlerin sind ein Versuch über die Frage, welche und wessen Geschichten Sichtbarkeit erlangen.

Ezgi studierte bildende Kunst und Soziologie und ist derzeit Lehrbeauftragte und Promovierende an der Akademie der bildenden Künste Wien. Seit 2019 ist sie Redakteurin von Migrazine – Online Magazin von Migrantinnen für alle.
 

Donja Nasseri lebt und arbeitet derzeit in Düsseldorf. Sie studierte an der Kunstakademie in Münster in der Klasse von Mariana Castillo Deball, an der Kunstakademie Düsseldorf in der Klasse von Gregor Schneider und an der Mimar Sinan Akademie in Istanbul. Sie nahm an Ausstellungen in der Kunsthalle Düsseldorf, Gocart Gallery in Schweden, Dortmunder U, Kunstmuseum Solingen, KIT Düsseldorf, Galerie Kadel Willborn, Guernsey Photo Festival sowie im Kreuzberg Pavillon Berlin teil.

„A central aspect of my work is the examination of tradition and change – that of an artistic medium as well as that of a multicultural society. My approach to art is a multidisciplinary one, comprising tapestries, carpets, photograms, photographs, sculptures, installations and video. All of my work stems from photography and collage, which is then often combined with multi layered sound collages and fragmented texts. I am interested in the interplay of image and the written or spoken word, which does not submit to an authoritative interpretation. Rather, the work should open up an array of associations. Photography plays a central role in my work because of its capacity for collage techniques and its memory-creating function. I deal with the materiality of photography by combining analogue and digital collage techniques, cutting out blanks, scratching, engraving, overlapping images, using transparent foils and other approaches.“

Foto: Miro Kuzmanovic